Die Baureihe
Der PSk3 trägt seinen AC-Eingang selbst, der PSk2 erhält ihn vom smartPSUk2
Zwei Architekturen decken die Baureihe ab. Beim PSk3 ist der Wechselstromeingang in den Regler integriert: Das Drehstromkabel geht unmittelbar in das Gerät, ebenso wie das Photovoltaikfeld. Beim PSk2 übernimmt diese Funktion ein eigener Schaltschrank, der smartPSUk2, der das Solarfeld und die Wechselstromquelle aufnimmt und dem Regler den kombinierten Gleichstrom liefert.
| Regler PSk3 | PSk3‑7 | PSk3‑15 |
| Nennausgangsleistung | 8,3 kVA | 16 kVA |
| Nennleistung des Motors | 5,5 kW | 11 kW |
| Solareingang, Spannungsbereich | 400 bis 850 V | 400 bis 850 V |
| Minimale MPPT-Spannung | 575 V | 575 V |
| AC-Eingang, Nennspannung | 380 bis 480 V ±10 % | 380 bis 480 V ±10 % |
| AC-Eingang, maximaler Strom | 17,5 A | 30 A |
| Maximaler Nennwert der AC-Sicherungen | 20 A | 35 A |
| Schutzart des Reglers | IP 66 | IP 66 |
Der Einschaltstrom des Wechselstromeingangs erreicht bei beiden Baugrößen 42 A, ein Wert, der bei der Wahl der Schaltorgane zu berücksichtigen ist. Der zulässige Frequenzbereich am Eingang liegt laut Tabelle der technischen Daten bei 45 bis 60 Hz, und die Anleitung ergänzt, dass der Regler die Netzspannung vor dem Zuschalten und anschließend während des gesamten Betriebs überwacht: Er verbindet sich, wenn die Spannung im vorgesehenen Bereich liegt, und schaltet bei einem instabilen Netz ab.
Im Hybridbetrieb entscheidet die Spannung des Photovoltaikfeldes über den Zugang zur Mischung. Der PSk3 richtet die Wechselspannung intern gleich; damit beide Quellen zusammenarbeiten, muss der reale Vmp des Feldes über dieser gleichgerichteten Spannung bleiben. Die Anleitung gibt die Entsprechung an: 380 V AC verlangen mindestens 535 V DC, 400 V AC erfordern 565 V DC, 460 V AC heben die Schwelle auf 650 V DC und 480 V AC auf 680 V DC. Dasselbe Kapitel stellt eine kurze und strikte Installationsregel auf: Im Hybridbetrieb darf das Photovoltaikfeld nicht geerdet werden.
| Regler PSk2 | Solareingang | Motor | Ausgangsstrom | AC-Eingang max. je Phase |
| PSk2‑21 | 21 kWp | 15 kW | 3 × 33 A | 38 A |
| PSk2‑25 | 25 kWp | 18,5 kW | 3 × 40 A | 45 A |
| PSk2‑40 | 40 kWp | 30 kW | 3 × 65 A | 70 A |
| PSk2‑100 | 100 kWp | 75 kW | 3 × 160 A | 170 A |
Zwei Schaltschränke decken diese Baureihe ab. Der smartPSUk2‑40 gehört zu den Reglern PSk2‑21 bis PSk2‑40: Sein Wechselstromeingang nimmt 3 × 380 bis 415 V ±10 % bei 50 oder 60 Hz auf, bis zur Grenze von 38 kW und 48 kVA, und sein Gleichstromausgang ist mit höchstens 850 V und 70 A angegeben. Der smartPSUk2‑100 bedient die PSk2 oberhalb des PSk2‑40, bis zum PSk2‑100, mit demselben Eingangsspannungsbereich, einer Höchstleistung von 95 kW und einem Gleichstromausgang von 170 A. Beide Schaltschränke nehmen eine Leerlaufspannung des Feldes von 850 V auf, sind in einem pulverbeschichteten Edelstahlgehäuse nach IP 54 geschützt, arbeiten bei −10 bis 50 °C Umgebungstemperatur und tragen einen Überhitzungsschutz sowie eine aktive Kühlung.
Der smartPSUk2‑100 verlangt mindestens 380 V Wechselspannung. Sein Datenblatt weist als Warnung darauf hin: Unterhalb dieser Schwelle ist die verfügbare Motorleistung begrenzt. Bei einem schwachen oder spannungsschwankenden Netz nennt LORENTZ zwei Antworten, die Verringerung der Leistungsgrenze im Regler PSk2 über die Betriebsparameter des PumpScanner, oder den Einbau eines Transformators, vorzugsweise mit mehreren Ausgängen zwischen 400 und 460 V, um sich den örtlichen Bedingungen anzupassen.
Zur Kompatibilität ist der Artikel der Wissensdatenbank eindeutig: Die Komponenten smartSolution, smartPSUk2 und smartStart arbeiten mit den Systemen PSk2‑x der aktuellen Generation, erkennbar an ihrem blauen Gehäuse. Diese Systeme ersetzen die PSxk2 mit grauem Gehäuse, doch keine einzige Elektronikplatine ist beiden Generationen gemeinsam.